DEIN KÖRPER
Meine Hand wandert.
Ich steuere sie
schnurstracks
zu deiner.
Und als, als sie sich berühren,
deine und meine Hand,
da schaue ich
hoch zu dir.
Zittern.
Schweißausbruch.
Übelkeit.
Du schaust mich an.
Deine Augen,
sie sind auf.
B I T T E W A S ?
Sie schauen mich an.
Deine Augen sind auf
und du schaust mich an.
Und, genauso lange,
wie du sie auf hattest,
sah ich, wie sich auch dein Mundwinkel
nach oben bewegt hatte.
Es geschah alles
so
so
schnell.
Ein Bruchteil einer Sekunde
und schon war alles vorbei.
Deine Augen wieder geschlossen,
dein Mundwinkel wieder unten.
Ich fange es bereits an
zu vermissen,
als es weg war.
Als deine Augen wieder geschlossen waren,
dein Mundwinkel wieder nach unten ging
und ich merkte, dass meine Hand wirklich auf deiner lag,
fing ich an zu weinen.
Vorher nicht.
Ich hatte noch geschaut,
ob es jemand ausser mir
noch gesehen hat.
Deine Augen,
dein Mundwinkel.
DOCH NEIN.
Dieser Moment
zwischen uns
gehört wohl
für immer
nur uns..
Und weiß du, was ich glaube?
Wovon ich ganz dolle ausgehe?
Dass du es heimlich
gewusst haben musstest.
Du wusstest, dass ich es noch tun werde.
Du wusstest, dass ich mich noch trauen werde.
Du wusstest, dass ich dich vermisse.
Dass ich es bereut hätte, es nicht geschafft zu haben,
dich zu berühren.
Denn wenige Stunden
nachdem meine Hand
deine berührt hatte,
hast du dich dazu entschieden,
an einen Ort zu gehen,
an dem du
keine Schmerzen
mehr haben wirst.
Du musst wohl gewusst haben,
wie schwer es mir fallen wird,
dir lebewohl sagen zu können.